Direkt zum Hauptbereich

Posts

Kurzgebloggt: Was man sich noch vor dem ersten Kaffe so anhören darf...

Heute Morgen, fünf Minuten vor der Losgehzeit bei uns im Bad.  Wir putzen unsere Zähne, das Kind diskutiert, warum sie nicht mit ungekämmten Haaren zur Schule gehen darf. Ich werfe ein, dass sie keine komplizierte Frisur bräuchte, kämmen aber schon.  Daraus entspinnt sich folgendes Gespräch.  Mama: Und Socken wären auch nicht schlecht.  Kind: Ich weiß.     Mama: Und Schuhe solltest Du Dir auch noch raussuchen. Kind: Ich weiß.   Mama: Wenn Du mit dem Zähneputzen fertig bist.  Kind: Ich weiß.  Mama: Meine Güte, Du weißt ja schon alles.  Kind: Ja.  Mama: Super, dann kann ich ja in Rente gehen. Wenn Du schon alles weißt, ist mein Mamajob ja erledigt.  Kind empört sich: Mama, also wirklich! Und was ist, wenn ich mir wehtue und getröstet werden muss? Dann brauche ich Dich schon noch!  Mama: Na toll. Muss ich jetzt warten, bis Du mal hinfällst, damit ich gebraucht werde?  Kind: Ja, das mu...

12 von 12 im August

Hallo, Ihr Lieben, diesen Monat möchte ich gerne mal wieder bei 12 von 12 mitmachen. Das ist ein Fotoprojekt, an dem am 12. des Monats des Tagesablauf in 12 Fotos festgehalten wird. Heute war ein nicht ganz normaler Arbeitstag, denn weil der Hort noch geschlossen hat und wir beide keinen Urlaub nehmen konnten, ist Flummi derzeit bei den Großeltern. Ich konnte also erfrischend früh zur Arbeit losfahren. 1 von 12: Wie jeden Morgen ins huschhusch ins Auto und den langen Weg zur Arbeit angetreten. 2 von 12: An der Ampel musste ich unbedingt die Scheibe runterlassen und einen Sonnenaufgang für den lieben @Linsensicht und meine Twittersammelei #LichtfürLinsensicht knipsen. 3 von 12: Endlich angekommen. Erstmal ein bisschen was frühstücken. 4 von 12: Symbolbild: Katalogisieren, Bücher bearbeiten *tibbeditipp* 5 von 12: Päuschen! Der Mann hat mir gestern Minestrone gekocht und extra mehr gemacht. Lecker! 6 von 12: Hörbuch an und ab nach Hause! 7 von 12: ...

#Papakanndas - die Auswertung

Hallo, Ihr Lieben, es ist so weit: vor drei Wochen habe ich meine erste Blogparade gestartet und heute darf ich Euch erzählen, was ich dabei alles so erlebt habe. Also, mein erstes Mal. Und was macht man, wenn man neue Dinge übt? Fehler, genau! Ich hab mir hier gleich einen der ultimativen Fehler erlaubt: Ich habe ein Thema gewählt, dass es schon mal gab. Ich hatte die Blogparade von Andrea im Februar zwar gesehen, aber weder hatte ich sie ein halbes Jahr später noch auf dem Schirm, noch hatte ich realisiert, dass sie - trotz anderer Gewichtung - doch auf das Gleiche abziehlte, wie ich: es geht um Geschichten dazu, was die Papas so machen in der Kinderbetreuung und wie die Umwelt darauf reagiert. Ich möchte mir hier also in aller Form bei Andrea für das beflügen ihres Ackers entschuldigen und Euch auffordern, gerne etwas für die Blogparade auf ihrem Blog zu schreiben. Denn im Gegensatz zu #Papakanndas, die ja nur 3 Wochen lief, hat "Superväter und Normalomütter?!?" kein...

Ferien in Berlin - unterwegs mit Kind

Hallo, Ihr Lieben, die Zeit rennt und nun beginnen tatsächlich schon die großen Sommerferien. Wir haben eine Menge vor und ich habe mir gedacht, für den Fall, dass Ihr in diesen Sommerferien ein paar Tage Urlaub mit Kind in Berlin verbringen wollt, möchte ich einige meiner Ideen mit Euch teilen.  Als ich letzte Woche mit der wunderbaren Anna von Berlinmittemom über diese Idee sprach, erzählte sie, dass auch sie in nächster Zeit Ihre Ausflugstipps mit Euch teilen wollte. Und wie zauberhaft sich das fügte - Ihre Vorschläge sind eher "Inner City", ich führe Euch eher ins Umland. Unsere Blogposts ergänzen sich perfekt! In Teil eins habe ich für Euch Tagesausflüge mit Kind. Natürlich alles rein subjektiv, Sachen, die uns Spaß machen. Nichts ist gesponsert, ich wollte Euch diese Ausflugsziele einfach von mir aus vorstellen. Den kleinen Zicklein kommt man im Zoo Eberswalde sehr nahe. Bereit? Habt Ihr die virtuelle Ausflugstasche gepackt? Na dann: los! Hier kommen (...

Nachruf auf eine Zuckerdose

Hallo, Ihr Lieben, ich habe gerade eine Zuckerdose heruntergeworfen. "Ja, und? Scherben auf fegen und gut.", werden die Meisten von Euch jetzt denken und das zurecht. Aber das war nicht irgendeine Zuckerdose, es war eine Zuckerdose mit einer Geschichte. Und diese Geschichte möchte ich Euch jetzt erzählen. Ich habe zwei wundervolle Omis. Die Eine wohnte bei uns in der Stadt und holte mich in meinen ersten Lebensjahren jeden Tag aus der Krippe ab und betreute mich dann bis zum Schlafengehen. Auch später hatten wir ein sehr enges Verhältnis und verbrachten sehr viel Zeit miteinander. Besonders, als die Pubertät mit all ihren Zweifeln und Hindernissen mich beutelte, war Omi immer an meiner Seite und stärkte mir den Rücken. Leider war es auch diese Zeit, als sie immer stärker an Demenz erkrankte und nachdem wir sie lange zu Hause gepflegt hatten, mussten wir die Betreuung geschultem Pflegepersonal in einem Heim überlassen und ihre kleine Wohnung, die in durch die vielen St...

Blogparade: #Papakanndas!

Hallo, Ihr Lieben, vor 2 Tagen habe ich Euch unter dem Titel "Sollte das nicht lieber die Mutti machen?" von unseren Erfahrungen mit Vorurteilen dem Vater gegenüber, wenn er sich um seine Kinder kümmert.  Wie ich gestern schon schrieb, interessieren mich Eure Erlebnisse, Gefühle und Sichtweisen zu dem Thema. Nachdem ich alle Kommentare und Twitter-Antworten gelesen habe, Steffen vom Blog Papapelz   schon dazu gebloggt hat, und Zweifachmama erwähnt hat, etwas dazu schreiben zu wollen, traue ich mich jetzt und starte meine allererste Blogparade. Und ich mache das nicht alleine, sondern ich habe mich mit Steffen zusammengetan und wir bieten Euch zwei Bausteine einer Blogparade an. Ihr könnt Euch aussuchen, ob Ihr zu einem der Aufrufe etwas schreiben wollt, oder zu Beiden, Ihr seid da völlig frei.  Ich verrate Euch jetzt noch nicht das Thema von Steffens Blogparadenbaustein, ich sage Euch nur, dass die Fragestellung auf meiner aufbaut und direkt im Anschluss start...

"Sollte das nicht lieber die Mutti machen?" - Für mehr Respekt für Väter

Hallo Ihr Lieben, vor Kurzem las ich einen Blogpost vom Papa des Runzelfüßchens , in dem er berichtet, dass Omis am Spielplatz ihm nicht zutrauen, seine weinende Tochter zu trösten und obwohl ihn das nicht weiter runterzieht, fühlt sich das Erlebnis komisch an. Als ich den Bericht las, musste ich daran denken, dass auch mein Mann solche Kommentare zur Genüge kennt. Bei uns ist die Betreuung, Verantwortung und das Glück mit der Tochter tatsächlich gleichberechtigt aufgeteilt. Schon lange, bevor wir schwanger wurden war klar, dass der Mann Windeln wechseln, Nächte betreuen und sich eben einfach um SEIN Kind kümmern wird. Doch schon im Krankenhaus traute man Ihm das nicht zu. Flummi war ja sehr klein und zerbrechlich und hatte eine Magensonde und die Herzton- und Sauerstoffmesspinöpel am kleinen Körper kleben und der Mann hat Hände, wie Bratpfannen. Das machte die Schwestern auf der Neo-Natologie schon ziemlich nervös. Ständig drängte ihn beim Fiebermessen, Wiegen oder Wickeln eine zu...